1. TTC 1931 Heiligenhaus e. V.
Tischtennis mit Tradition

Satzung


1.  Tischtennis Club 1931 Heiligenhaus e.V.

Fassung vom 24. April 2013



Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

A.     Allgemeines
§ 1       Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr
§ 2       Zweck des Vereins
§ 3       Gemeinnützigkeit
§ 4       Verbandsmitgliedschaften

B.     Vereinsmitgliedschaft
§ 5       Erwerb der Mitgliedschaft
§ 6       Arten der Mitgliedschaft
§ 7       Beendigung der Mitgliedschaft
§ 8       Ausschluss aus dem Verein

C.     Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 9       Allgemeine Rechte und Pflichten
§ 10     Mitgliederrechte minderjähriger Vereinsmitglieder
§ 11     Beiträge und Gebühren
§ 12     Ordnungsgewalt des Vereins

D.    Organe des Vereins
§ 13     Die Vereinsorgane
§ 14     Die ordentliche Mitgliederversammlung
§ 15     Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
§ 16     Die außerordentliche Mitgliederversammlung
§ 17     Der Vorstand
§ 18     Der Gesamtvorstand (erweiterter Vorstand)

E.     Gliederung des Vereins
§ 19     Abteilungen
§ 20     Vereinsjugend

F.     Sonstige Bestimmungen
§ 21     Finanzordnung
§ 22     Sonstige Vereinsordnungen
§ 23     Haftung des Vereins
§ 24     Datenschutz im Verein

G.    Schlussbestimmungen
§ 25     Auflösung des Vereins
§ 26     Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen


Text der Satzung

Vorbemerkung

Soweit in der Satzung geschlechterspezifische Formulierungen gewählt werden, gelten diese sowohl für das männliche als auch für das weibliche Geschlecht.


Abschnitt A. – Allgemeines

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr
(1)   Der im Jahre 1931 gegründete Verein führt den Namen:

                                   1. Tischtennis Club 1931 Heiligenhaus e.V.

(2)   Er hat seinen Sitz in 42579 Heiligenhaus und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wuppertal
      unter der Nr. 15313 eingetragen.

(3)   Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
(1)   Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Tischtennissports und die sportliche
      Betreuung seiner Mitglieder.

(2)   Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:
      a)     eine entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebs
            für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports;

       b)     die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebs;
      c)     die Teilnahme an Turnieren, sportlichen Wettkämpfen und Vorführungen;
      d)     die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und –maßnahmen;
      e)     die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveran-
            staltungen;

       f)      Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und
            Helfern;

      g)     die Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften;
      h)     die Anschaffung, die Instandhaltung und Instandsetzung der dem Verein gehörenden Geräte
            und sonstiger im Vereinseigentum stehender Gegenstände.

(3)   Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1)   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
      „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2)   Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des
      Vereins -auch etwaige Überschüsse- dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
(3)   Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Gewinnanteile und/oder
      Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des
      Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4)   Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines
      Anteils am Vereinsvermögen.


§ 4 Verbandsmitgliedschaften
(1)   Der Verein ist Mitglied
       a)     im Stadt- oder Kreissportbund und
       b)     in den für den Tischtennissport zuständigen Fachverbänden.
(2)   Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach
      Absatz (1) als verbindlich an.

(3)   Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der Vorstand den Eintritt und
      Austritt zu den Fachverbänden beschließen.


Abschnitt B. –Vereinsmitgliedschaft

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
(1)   Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.
(2)   Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den
      Verein zu richten.

(3)   Der Aufnahmeantrag eines beschränkt geschäftsfähigen Antragsstellers oder Geschäftsunfähigen
      in von dem/den gesetzlichen Vertreter/n zu stellen. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen
      Vereinsmitglieder verpflichten sich mit dem Aufnahmegesuch für die aus der Mitgliedschaft
      entstehenden finanziellen Verpflichtungen ihrer Kinder aufzukommen.

(4)   Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die
      Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung.
(5)   Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.

§ 6 Arten der Mitgliedschaft
(1)   Der Verein besteht aus den
      -        aktiven Mitgliedern,
       -        passiven Mitgliedern,
      -        Ehrenmitgliedern.
(2)   Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden
      Ordnungen nutzen können und/oder am Spielbetrieb teilnehmen. Das Nutzungsrecht eines
      Mitglieds kann nicht endgültig auf Dritte übertragen werden. Sofern eine juristische Person eine
      aktive Mitgliedschaft erwirbt, nutzen von der juristischen Person bestimmte natürliche Personen die
      Angebote des Vereins im Rahmen der jeweils gültigen „Vereinsordnung für die Mitgliedschaft
      juristischer Personen“, die vom Gesamtvorstand beschlossen wird.
(3)   Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins durch Geld- oder Sachbeiträge im
      Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereins in der Regel nicht. Die passive
      Mitgliedschaft kann durch eine juristische oder eine natürliche Person, die das 18. Lebensjahr
      vollendet hat, erworben werden.
(4)   Zum Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person ernannt werden, die nicht Mitglied des Vereins
      ist.

(5)   Die Mitgliedschaft sowie die damit verbundenen Rechte und Pflichten können nicht übertragen,
      vererbt oder verpfändet werden, soweit in dieser Satzung nichts Abweichendes bestimmt ist.


§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft
(1)   Die Mitgliedschaft endet
      a)     durch Austritt aus dem Verein;
       b)     durch Ausschluss aus dem Verein (§8);
       c)     durch Tod;
       d)     durch Auflösung des Vereins;
      e)     durch Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
(2)   Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
      Vorstand. Der Austritt kann zum Ende eines jeden Kalenderhalbjahres unter Einhaltung einer
      Kündigungsfrist von 4 Wochen erklärt werden. Der Tod eines Mitglieds bewirkt sein sofortiges
      Ausscheiden.

(3)   Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem
      Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis,
      insbesondere Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem
      Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten.

§ 8 Ausschluss aus dem Verein
(1)  Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied
      -        grobe oder wiederholte Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen schuldhaft begeht;
      -        in grober oder wiederholter Weise den Interessen des Vereins und/oder seiner Ziele
           zuwiderhandelt;
      -        sich in grober Weise unsportlich verhält;
      -        trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.
(1.1)Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes
       Mitglied berechtigt.

(1.2)Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das
       betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von 4 Wochen zu dem Antrag auf
       Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Gesamtvorstand unter
       Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag
       zu entscheiden.

(1.3)Der Gesamtvorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit.
(1.4)Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenen
       Briefes mitzuteilen und wird mit Zugang wirksam. Der Bescheid gilt mit dem 3. Tag nach Aufgabe
       der Post an die letzte bekannte Adresse des Betroffenen als zugegangen.

(1.5)Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der
       Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab
       Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu
       begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.

(1.6)Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
(2)  Ein Ausschluss in einem vereinfachten Verfahren kann erfolgen, wenn ein Mitglied seinen
      Verpflichtungen zur Zahlung des regulären Mitgliedsbeitrags nicht nachkommt. Ein Ausschluss ist
      grundsätzlich ohne die in § 8 Abs. (1.1),(1.2), (1.5) und (1.6) beschriebenen Verfahrensschritte
      möglich, wenn ein Mitglied mit seinem regulären Mitgliedsbeitrag mehr als ein Jahr seit Fälligkeit
      trotz Mahnung und Androhung des Ausschlusses rücks-tändig ist. Zur Antragstellung ist der
      Kassenwart berechtigt.
(3)  Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

Abschnitt C. – Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 9 Allgemeine Rechte und Pflichten
(1)   Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, der Satzung und der Vereins-
      ordnungen an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

(2)   Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Ziele des Vereins und sein Ansehen in der Öffentlichkeit  nach
      besten Kräften zu fördern, seine Interessen zu vertreten und das Vereinseigentum schonend zu
      behandeln.

(3)   Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu
      verhalten. Alle Mitglieder sind zu einem sportlichen Verhalten und gegenseitiger Rücksichtnahme
      verpflichtet.


§ 10 Mitgliederrechte minderjähriger Vereinsmitglieder
(1)   Kinder bis zum 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne der
      Regelungen des BGB gelten, können ihre Mitgliederrechte nicht persönlich ausüben. Diese werden
      durch ihre gesetzlichen Vertreter wahrgenommen.

(2)   Kinder und Jugendliche zwischen dem 7. und dem 18. Lebensjahr üben ihre Mitgliederrechte im
      Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Vertreter sind dagegen von der Wahrnehmung
      ausgeschlossen.

(3)   Mitglieder bis zum 16. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung
      ausgeschlossen. Ihre Interessen werden in der Mitgliederversammlung vom Jugendwart vertreten.


§ 11 Beiträge und Gebühren
(1)   Je Mitgliedschaft sind eine einmalige Aufnahmegebühr und laufende Beiträge zu zahlen. Es können
      darüber hinaus spezifische Beiträge, Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins
      erhoben werden.
(2)   Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge und die Erhebung  von spezifischen Beiträgen und Umlagen
      entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Höhe der  Aufnahmegebühr und der Gebühren für
      besondere Leistungen des Vereins sowie die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge bestimmt der Vorstand
      durch Beschluss. Beschlüsse über Mitgliedsbeiträge, spezifische Beiträge und Umlagen sind den
      Mitgliedern in Textform bekannt zu geben.

(3)   Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Anschrift und/oder der Bankverbindung
      unverzüglich mitzuteilen.

(4)   Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, können an dem erhöhten Verwaltungs-
      aufwand durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt, beteiligt
      werden.

(5)   Von Mitgliedern, die dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag zum
      Fälligkeitstermin durch Lastschrift eingezogen.

(6)   Kann der Beitragseinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind
      dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen.

(7)   Wenn der Beitrag zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das
      Mitglied ohne weitere Mahnung im Zahlungsverzug.

(8)   Fällige Beitragsforderungen werden vom Verein außergerichtlich und gerichtlich geltend gemacht.
      Die entstehenden Kosten hat das Mitglied zu tragen.

(9)   Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder sonstige Zahlungspflichten
      ganz oder teilweise stunden oder erlassen.


§ 12 Ordnungsgewalt des Vereins
(1)   Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Regelungen dieser Satzung sowie der Vereinsordnungen zu
      beachten, einzuhalten und insbesondere den Anweisungen und Entscheidungen der Vereins-
      organe, Mitarbeiter und Übungsleiter Folge zu leisten.

(2)   Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach § 8 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann,
      kann auch als Vereinsstrafe den befristeten Ausschluss vom Trainings- und Spielbetrieb nach sich
      ziehen.

(3)   Das Verfahren zur Verhängung einer Vereinsstrafe wird vom Vorstand eingeleitet.
(4)   Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von 4 Wochen zu dem Antrag
      Stellung zu nehmen.

(5)   Der Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen. Es finden § 8 Abs. (1.5), (1.6) und (3) sinngemäß
      Anwendung.


Abschnitt D – Organe des Vereins

§ 13 Die Vereinsorgane
(1)   Die Organe des Vereins sind:
       -        die Mitgliederversammlung,
       -        der Vorstand,
       -        der Gesamtvorstand (erweiterter Vorstand).
(2)   Die Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
(3)   Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen
      Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Organämter entgeltlich auf der Grundlage
      eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt
      werden.
Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der
      Vorstand gem. § 26 BGB zuständig.

      Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der
      Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder
      Honorierung an Dritte vergeben.

(4)  Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch
      nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden
      sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand
      kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen
      festsetzen.

(5)  Der Anspruch auf Aufwandsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach seiner
      Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen
      mit prüffähigen Belegen oder Aufstellungen glaubhaft nachgewiesen werden.

(6)  Einzelheiten regeln die Finanz- und Finanzgeschäftsordnung des Vereins.

§ 14 Die ordentliche Mitgliederversammlung
(1)   Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
(2)   Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt.
(3)  
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch
      Übermittlung einer Einladung in Textform an alle Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung
      einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. Die
      Tagesordnung setzt der Vorstand durch Beschluss fest.

(4)   Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der
      anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

(5)   Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vor-
      sitzenden geleitet. Die Versammlung hat den Leiter zu bestimmen, wenn der Vorstand das wünscht
      oder nicht anwesend ist. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer.

(6)   Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime
      Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung. Eine geheime
      Abstimmung ist durchzuführen, wenn dies mindestens von einem Drittel der er-schienenen
      Stimmberechtigten verlangt wird.

(7)   Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
      gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
      Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet. Zur Änderung der Satzung, zur
      Änderung des Vereinszwecks, zum Beschluss der Fusion mit einem anderen Verein  und zur
      Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen
      erforderlich.

(8)   Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Protokoll-
      führer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

(9)   Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 16. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung ein
      Stimmrecht. Wählbar ist jedes Mitglied mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jedes stimmbe-
      rechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

(10)Jedes stimmberechtigte Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitglieder-
      versammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf
      die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversamm-
      lung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

(11)Anträge auf Satzungsänderung und Änderung des Vereinszwecks sind den Mitgliedern nach Ablauf
      der Antragsfrist in Textform zu übermitteln.


§ 15 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist unter anderem für folgende Vereinsangelegenheiten zuständig:
1.               Entgegennahme der Berichte des Vorstands;
2.               Entgegennahme der Kassenprüfberichte;
3.               Entlastung des Vorstands;
4.               Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
5.               Wahl der Kassenprüfer;
6.               Ernennung von Ehrenmitgliedern;
7.               Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Erhebung von Umlagen;
8.               Änderung der Satzung und Beschlussfassung über Auflösung oder Fusion des Vereins;
9.               Beschlussfassung über Beschwerden bei Vereinsstrafen oder Vereinsausschlüssen;
10.            Beschlussfassungen über Anträge an die Mitgliederversammlung.

§ 16 Die außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 25% aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt § 14 entsprechend.

§ 17 Der Vorstand
(1)   Der geschäftsführende Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Der 1. Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.
(2)   Die Bestellung der Mitglieder des Vorstands erfolgt durch Wahl in der Mitgliederversammlung. Die
      Wahl erfolgt einzeln. Die Amtsdauer ist unbefristet, der 1. und der 2. Vorsitzende haben in jeder
      ordentlichen Mitgliederversammlung jeder für sich die Vertrauensfrage zu stellen. Die in der
      Mitgliederversammlung stimmberechtigten Mitglieder können den Vorstandsmitgliedern das
      Vertrauen nur entziehen, wenn die Mehrheit der Mitglieder gleichzeitig Ersatzleute wählt. Jedes
      ausscheidende Vorstandsmitglied bleibt so lange im Amt, bis für ihn ein neues Vorstandsmitglied
      gewählt wurde.

(3)   Aufgabe des Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben
      zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen
      sind.

(4)   Der Vorstand kann sich durch Beschluss eine Geschäftsordnung geben und/oder Ausschüsse
      bilden.


§ 18 Der Gesamtvorstand (erweiterter Vorstand)
(1)   Der Gesamtvorstand besteht aus
      -        den Mitgliedern des Vorstands;
       -        dem Geschäftsführer;
       -        dem Kassenwart;
       -        den Abteilungsleitern, soweit Abteilungen eingerichtet sind;
       -        dem Sportwart;
       -        dem Jugendwart;
       -        dem Gerätewart.
Zur Unterstützung des Gesamtvorstandes können ein oder mehrere Beisitzer gewählt werden, die dann ebenfalls dem Gesamtvorstand angehören.
(2)   Aufgaben des Gesamtvorstandes sind insbesondere:
      -        die allgemeine Unterstützung des Vorstands bei der Führung des Vereins;
       -        die Unterstützung des Vorstands bei der Werbung und Außendarstellung;
       -        die Aufstellung des Haushaltsentwurfs und eventueller Nachträge;
       -        die Entscheidung von Fragen des Übungs- und Wettkampfbetriebs;
       -        die Behandlung aller vom Sportwart und/oder Jugendwart vorgelegten Fragen;
       -        die Entscheidung über Materialbeschaffungen;
       -        die Behandlung von Verbands- und Sportbundangelegenheiten;
       -        Entscheidung und Durchführung von Kooperationen, z.B. Schulsport;
       -        die Behandlung aller die Stadt Heiligenhaus betreffenden Fragen.
(3)   Die Ämter des 1. und 2. Vorsitzenden können nicht in einer Person vereinigt werden, ebenso nicht
      die des Geschäftsführers und des Kassenwarts.

(4)   Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme.
      Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1.
      Vorsitzenden einberufen.
Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der
      Gesamtvorstandsmitglieder anwesend ist.


Abschnitt E. – Gliederung des Vereins

§ 19 Abteilungen
(1)   Der Vorstand kann bei Bedarf die Gründung von Abteilungen beschließen.
(2)   Jede Abteilung wählt einen Abteilungsleiter. Der Vorstand bestätigt die Abteilungsleiter durch
      Beschluss. Die Bestätigung kann unter Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitglieder der
      Abteilung müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Wird der abgelehnte Abteilungsleiter
      erneut gewählt, bestätigt die Mitgliederversammlung den Abteilungsleiter. Lehnt die Mitglieder-
      versammlung den gewählten Abteilungsleiter ab, muss die Abteilung einen neuen Abteilungsleiter
      wählen. Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Gesamtvorstandes.

(3)   Die Abteilungen können sich eine Abteilungsordnung geben. Diese bedarf der Genehmigung des
      Vorstands.


§ 20 Vereinsjugend
(1)   Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebens-
      jahres.

(2)   Die Jugend des Vereins wird durch den Jugendwart vertreten, der Organ der Vereinsjugend und
      gleichzeitig Mitglied des Gesamtvorstandes ist.

(3)   Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur Selbstverwaltung im
      Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins eingeräumt werden.
In diesem Fall gibt sich
      die Jugend eine eigene Jugendsatzung oder Jugendordnung, die der Genehmigung des Vorstands
      bedarf.
Die Jugend entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.

Abschnitt F. – Sonstige Bestimmungen

§ 21 Finanzordnung
(1)   Die Ausgaben und Einnahmen sind im Rahmen einer ordnungsgemäßen Buchführung aufzu-
      zeichnen. Das Recht zur jederzeitigen Einsichtnahme in die Buchführung haben nur der Vorstand
      und die Kassenprüfer.
(2)   Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Gesamtvorstand angehören
      dürfen.

(3)   Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt ein Jahr. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist
      zulässig.

(4)   Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungs-
      unterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht. Sie
      beantragen bei ordnungsmäßiger Kassenführung die Entlastung des Kassenwartes und der übrigen
      Vorstandsmitglieder.

(5)   Wenn zur Bewältigung besonderer Aufgaben außergewöhnlich finanzielle Mittel erforderlich sind
      oder es die Wirtschaftslage des Vereins erfordert, können von allen Mitgliedern Umlagen erhoben
      werden. Über die Umlagen und deren Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer
      Mehrheit von mindestens drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(6)   Weitere Einzelheiten zu den finanziellen Angelegenheiten des Vereins können in einer besonderen
      vom Vorstand zu erlassenden Finanzgeschäftsordnung geregelt werden.


§ 22 Sonstige Vereinsordnungen
Der Vorstand ist ermächtigt, aber nicht verpflichtet, durch Beschluss zusätzlich zur in § 21 geregelten Finanzordnung folgende Ordnungen zu erlassen:
      a)               Geschäftsordnung des Vorstandes
       b)              Finanzgeschäftsordnung
       c)               Beitragsordnung
       d)              Trainings- und Übungsordnung
       e)               Hallennutzungsordnung
        f)                Vereinsordnung für die Mitgliedschaft juristischer Personen
Die Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

§ 23 Haftung des Vereins
(1)   Ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie
      in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2)   Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte
      Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder
      Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht
      durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.


§ 24 Datenschutz im Verein
(1)   Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des
      Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche
      Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.

(2)   Jedes Mitglied hat das Recht auf:
      a)     Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;
      b)     Berichtigung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;
      c)     Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder
            deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;

      d)     Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
(3)  
Den Organen des Vereins, allen Mitgliedern und sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt,
      personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung
      gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu
      nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem
      Verein hinaus.


Abschnitt G. – Schlussbestimmungen

§ 25 Auflösung des Vereins
(1)   Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederver-
      sammlung beschlossen werden.

(2)   Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1.
      und der 2. Vorsitzende als die Liquidatoren des Vereins bestellt.

(3)   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
      nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an den Westdeutschen
      Tischtennisverband e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke,
      bevorzugt für die Förderung der Jugendarbeit, zu verwenden hat.


§ 26 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen
(1)   Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 28.04.2010 beschlossen.
(2)   In der Folge wurden die §§ 6, 8, 22 und 26 durch die Mitgliederversammlung in der vorliegenden
      Form am 24.04.2013 geändert.

(3)   Die geänderte Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Heiligenhaus, den 24.04.2013

gez. Stefan Horlacher                                                   gez. Dirk Barkei
      1. Vorsitzender                                                         2. Vorsitzender